BGR Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe

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Die Geowissenschaftlichen Sammlungen

Gesteine, Minerale und Fossilien belegen den Aufbau und die Veränderungen unserer Erde sowie die Entwicklung des Lebens in all seiner Vielfalt. Geowissenschaftliche Sammlungen stellen deshalb unverzichtbare Grundlagen und Belege für die geologischen Wissenschaften, die Wirtschaft und auch für Lehre und Ausbildung zur Verfügung.

Die BGR unterhält Sammlungen in Berlin und Hannover, hier in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG). Die vorwiegend wissenschaftlichen Beleg- und Arbeitssammlungen stehen der wissenschaftlichen Fachwelt zur Bearbeitung vor Ort und im Rahmen des nationalen und internationalen Leihverkehrs zur Verfügung. Datenbanken (zum Beispiel der Originale-Katalog), erleichtern den Zugang zu den Sammlungsbeständen.

BerlinHannover

Einblick in die Berliner Sammlungen

Blick in die Sammlungen im Geozentrum Hannover


Nutzung und Kontakt

GewiS - Geowissenschaftliche Sammlungen Online

Das digitale Informationssystem GewiS zur Erfassung, Recherche und Ausleihe von Sammlungsobjekten der Sammlungen im GEOZENTRUM HANNOVER und Berlin - zunächst aus den Bereichen Bohrkernhandstücke, Rohstoffe, Stratigraphie und wissenschaftliche Originale - ist online. Erfasst sind aktuell circa 20 % des Gesamtbestands, mit dem Nutzer aus Forschung und Wirtschaft bereits alle Möglichkeiten einer umfangreichen Online-Recherche zur Verfügung stehen.

Das Sammlungsobjekt des Quartals (Katalog)

Kontakt

    
Dr. Jochen Erbacher
Tel.: +49-(0)511-643-2795
Fax: +49-(0)511-643-3663

Zusatzinformationen

Das aktuelle Sammlungsobjekt: 04/18: Pflanzlich oder tierisch? Alles eine Frage der Interpretation

Pflanzlich oder tierisch? Alles eine Frage der Interpretation

Mitte des 19. Jahrhunderts erhielt Herr von Ettingshausen eine Suite fossiler Abdrücke aus dem Tonstein des norddeutschen Wealden vom Oberbergrat Jugler aus Hannover. Aufgrund ihrer großen Ähnlichkeit „mit dem von Brongniart (1828) aufgestellten Geschlechte Palaeoxyris – eine Pflanze mit zapfen- oder spindelförmigen Fruchtständen“ – zählte er diese dazu. Eigene Betrachtungen und insbesondere die quirlig angeordneten „Einzelspindeln“ veranlassten ihn, „ein selbstständiges Geschlecht … Palaeobromelia“ zu benennen und den Finder Jugler in Form des Artnamens zu verewigen, daher Palaeobromelia jugleri.

Spätere Bearbeiter kamen durch das Fehlen anderer Organe pflanzlichen Charakters und keinerlei Reste von kohliger Substanz zu dem Schluss, dass es sich um Abdrücke tierischem Ursprungs handeln müsste.

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